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Svadeshas Tofu ABC

A)

  • Aminosäuren

Die Sojabohne und somit der Tofu ist ein hervorragender Lieferant von Eiweiß und einigen der wichtigsten Aminosäure und bzw. daraus hergestellte Produkte. 44 Gramm Eiweiß pro 100 Gramm stecken beispielsweise in Tofu! (alle Aminosäuren enthalten, jedoch wenig Methionin, Phenylalanin, Cystein und Tyrosin)

  • Allergene

Soja ist ein Allergen und Tofu besteht aus Soja. Unverträglichkeiten und Allergien äußern sich durch eine überempfindliche Reaktion des menschlichen Körpers gegen ein bestimmtes Allergen.  Dieses gehört zu den zwölf Hauptallergenen. Normaler Sojaverzehr ist grundsätzlich gesund, eine Unverträglichkeit gegenüber Soja ist aber möglich.

 

 

  • Algen in Tofu

Eines der beliebtesten Svadesha-Tofu´s ist der Algen-Tofu. Hier wird die …Alge verwendet. Diese ist ebenfalls 100% Bio! Algen unterscheiden sich in Bezug auf ihre Nährstoff-Kombination und ihren Vitalstoff-Gehalt deutlich von anderen Nahrungsmitteln. Sie verfügen über einen sehr hohen Anteil an pflanzlichem Protein, Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen und anderen wichtigen Nahrungsbausteinen.

 

 

  • Aufbewahrung/Lagerung (siehe auch „Haltbarkeit“)

Lagern Sie Tofu immer im Kühlschrank und mit Wasser bedeckt, am besten in einer verschließbaren Box. Tupfen Sie den Tofu vor der Verwendung kurz trocken und benutzen Sie frisches Wasser zur weiteren Lagerung, wenn Sie den Tofu nicht komplett verbrauchen. Auf diese Art und Weise bleibt der Tofu bis zu vier Tage frisch. Ist der Tofu nicht mehr frisch, entwickelt er einen unangenehmen Geruch. Tofu kann auch eingefroren werden, nach dem Auftauen bekommt er aber eine poröse, weichere Konsistenz.

 

B)

  • Basische Ernährung

Wirkt Tofu auf meinen Körper „sauer“ oder „basisch“?
Tofu enthält Magnesium, Kalium und Calcium. Durch diese alkalischen Mineralstoffe (vor allem Kalium), wirkt Tofu „basisch“ auf den Körper. Zudem hat auch der geringe Anteil an schwefelhaltigen Aminosäuren im Tofu eine günstige Auswirkung auf das Basen-Säure-Gleichgewicht.

 

 

  • Braten mit Tofu

Tofu zu braten muss nicht schwer sein: Mit ein paar zusätzlichen Handgriffen bei der Vorbereitung gelingen dir in der Pfanne oder im Wok krosse, goldbraune Tofuwürfel mit viel Geschmack.

 

Tofu zu braten scheint manchmal gar nicht so einfach zu sein, wie es klingt: Oft will das Sojaprodukt in der Pfanne nicht knusprig genug werden oder nimmt zu wenig Geschmack auf. Mit ein paar einfachen Kniffen bei der Vorbereitung hast du dieses Problem in Zukunft nicht mehr.

Vor dem Braten solltest du Tofu die Feuchtigkeit entziehen.

Damit Tofu auch gebraten gut schmeckt, solltest du ihn zunächst vorbereiten:

  • Den Tofu trocken pressen: Je weniger Feuchtigkeit er enthält, desto krosser lässt sich Tofu braten. Bevor du ihn weiterverwendest, ist es deshalb wichtig, ihm zunächst die Flüssigkeit zu entziehen. Dazu kannst du den Tofublock einfach zwischen mehrere Lagen Küchenpapier oder Baumwolltücher legen und mit einem dicken Buch oder einem anderen Gegenstand beschweren. Lass ihn dann ungefähr zehn bis fünfzehn Minuten so liegen. Das Gewicht presst einen Großteil der Flüssigkeit heraus.

 

  • Den Tofu marinieren: Weil Tofu keinen starken Eigengeschmack hat, kannst du ihn vielfältig würzen. Wenn du den Tofu vor dem Braten einige Stunden marinierst, nimmt er die Aromen am besten auf. Die Marinade kannst du ganz nach Geschmack zubereiten, zum Beispiel mit Sojasoße, IngwerKnoblauchoder Chili. Anregungen dafür: Tofu marinieren: Asiatisch oder mediterran. Tipp: Beim Marinieren solltest du möglichst wenig Öl verwenden. Zu viel Öl umschließt den Tofu wie ein Film – die Aromen der Marinade können dann schlechter einziehen.

 

 

  • Den Tofu in Stärkemehl wenden: Wenn er fertig mariniert ist, kannst du den Tofu braten. Schneide ihn dazu in längliche Scheiben oder Würfel. Bevor die Tofustücke in die Pfanne kommen, wendest du sie aber am besten noch in etwas Stärkemehl. Dazu kannst du zum Beispiel Kartoffel-, Weizen- oder Maisstärke verwenden. Die Stärke entzieht dem Tofu vor dem Braten die restliche Flüssigkeit und sorgt dafür, dass er noch knuspriger wird.

 

 

 

 

 

  • Buch-Empfehlungen

Vegan-Klischee adée: von Nikolaus Rittenau,

ist ein veganer Koch, Ernährungsberater und Autor. Durch sein im Jahr 2018 erschienenes Buch “Vegan Klischee ade! Wissenschaftliche Antworten auf kritische Fragen zu veganer Ernährung”. Hier kann man auch nachlesen, was es mit der Soja-Lüge auf sich hat!

 

C)

  • Cholesterin

Sojaprodukte sind cholesterinfrei und reich an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen, etwa Magnesium und Kalzium. Wer seine Essgewohnheiten ändert und beispielsweise seine Saucen nicht mit Sahne, sondern mit Sojacreme anrührt, anstelle von Fleisch Tofu isst, Joghurt auf Sojabasis kauft und anstelle von Milch Sojadrinks verwendet, spart gesättigte Fettsäuren und Cholesterin ein und bekommt dafür cholesterinsenkendes Sojaeiweiß auf den Teller.

 

  • Calcium Sulfat

Calciumsulfat ist eine Verbindung aus Calcium und Sulfat, die in manch einem Lebensmittel als Zusatzstoff eingesetzt wird. Calciumsulfat kommt zum Beispiel als Gerinnungsmittel in verschiedenen Tofu-Sorten zum Einsatz und hilft dabei, ein schnittfestes Produkt zu erzeugen, aber auch um das Produkt zu strecken.

Auch als Säureregulator findet Calciumsulfat Anwendung, zum Beispiel in manch einer Backmischung. Es trägt auch die E-Nummer E 516 und klingt dadurch künstlicher als es eigentlich ist. Denn Calciumsulfat kommt durchaus auch in der Natur vor. Es sollte aber nicht mit dem ähnlich klingenden Calciumsulfit verwechselt werden, dem Salz der schwefligen Säure.

Ist Calciumsulfat = Gips? Calciumsulfat ist, wie der Name schon sagt, reich am Mineral Kalzium und wird daher gerne auch in der Baubranche verwendet. Das in Lebensmitteln verwendete Calciumsulfat stammt natürlich nicht vom Baustoffhof, sondern fällt beispielsweise bei der Herstellung von Weinsäure an. Tatsächlich ist Gips das Dihydrat von Calciumsulfat – manch ein Tofu enthält also, plakativ gesprochen, Gips.

 

Svadesha benützt deshalb kein Calzium Sulfat, sondern setzt auf die traditionelle Herstellung mit dem natürlichen Meersalz Nigari (siehe unter „Nigari).

 

 

D)

  •  Denaturierung

Tofu entsteht durch eine Strukturveränderung von Proteinen in der Sojamilch. Dieser biochemische Vorgang heißt Denaturierung und passiert auch beim Braten eines Eies. Der Bohnenquark wird entwässert und zu Blöcken gepresst. Da dieses Verfahren an Käseherstellung erinnert, spricht man auch von Bohnenkäse.

 

E)

 

  • Eiweiss (Protein)

Soja enthält sehr viel Eiweiß. Die Aminosäuren in Sojaprotein ergänzen sich in Kombination mit Getreide zu hochwertigem pflanzlichem Eiweiß, das tierisches Eiweiß ersetzen kann. Ein hochwertiges Fettsäurespektrum mit über 50% Linol- und 8% Alpha-Linolensäure, sowie Sojalecithin machen Sojaprodukte auch diätetisch und pharmazeutisch sehr wertvoll. Bemerkenswert ist zudem der hohe Mineralstoffgehalt und hier vor allem der Reichtum an Kalium, MagnesiumEisen und Zink sowie allen essentiellen Mikronährstoffen. Soja ist ein sehr guter Lieferant von Vitaminen, allen voran dem Radikalfänger Vitamin E und den B-Vitaminen. Soja ist sehr reich an der in Deutschland meist unzureichend verzehrten Folsäure und an Vitamin K.

 

 

F)

  • Fermentation (Fermentierter Tofu)

Bei der Herstellung wird frischer Naturtofu mit veganen Kulturen (Milchsäurebakterien) fermentiert. Dadurch wird das Produkt zum einen mild gesäuert und zum anderen werden Zucker und Kohlenhydrate, die im Tofu enthalten sind, größtenteils schon verstoffwechselt.

 

 

G)

  • Geschmack

Tofu hat von Natur aus wenig Geschmack und ist nahezu geruchslos. Aus diesem Grund kann er sowohl süß wie auch pikant zubereitet werden. Somit dient auch er als Träger der Aromen der anderen Zutaten im jeweiligen Gericht.  Der Svadesha hat durch Verwendung von reinen Naturprodukten und Zutaten einen eigenen sehr angenehmen Geschmack

 

 

  • Geräucherter Tofu

Svadesha wendet bei den geräucherten Tofu´s (Pilz-, Algen-, Rotwein-, marinierter Tofu) die schonende Räucherung mit Buchholz.

 

 

 

  • Gluten

Während normaler Tofu oft glutenfrei ist, können einige Sorten Gluten enthalten. Svadesha-tofu enthält jedoch keine Gluten!

 

 

  • Gentechnik

Svadesha-Tofu ist 100 % gentechfrei

 

 

  • Gesundheitsfaktor von Tofu

Tofu enthält viel Protein, viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sojaprotein ist für den Menschen besser verwertbar als die meisten anderen pflanzlichen Proteine und enthält alle essentiellen Aminosäuren (Proteinbestandteile, die der menschliche Körper nicht selbst herstellen kann). Die biologische Wertigkeit von Proteinen kann durch Kombination mit Getreideprodukten wie Reis oder Hafer noch gesteigert werden.

 

Tofu stellt zudem mit 2,5 mg pro 100 g eine gute Quelle für Eisen dar. Pflanzliches Eisen ist zwar weniger gut verwertbar als Eisen aus Fleischprodukten, sogenanntes Häm-Eisen, allerdings kann die Eisen-Aufnahme durch Kombination von Tofu mit Zitronensaft oder anderen Vitamin C-haltigen Lebensmitteln erhöht werden. Charakteristisch für Tofu ist ein hoher Anteil an Isoflavonen, sogenannten Phytoöstrogenen.

 

Ein hoher Soja-Konsum, wie er zum Beispiel in Japan üblich ist, wird wegen der Phytoöstrogene und der günstigen Proteinzusammensetzung mit einer höheren Lebenserwartung in Zusammenhang gebracht. Die Phytoöstrogene wirken sich dabei über den Hormonhaushalt hemmend auf die Entstehung von Brust- und Prostatakrebs aus, während das Sojaprotein die Werte des schädlichen LDL-Cholesterins im Körper senkt und so die Entstehung von koronaren Herzerkrankungen wie Arteriosklerose vermindern kann. Unverarbeiteter Tofu ist zudem von Natur aus laktose-, gluten- und cholesterinfrei.

Darum ist Tofu gesund

Der pflanzliche Fleischersatz liefert viele wichtige Bausteine für die Gesundheit, ist also ein durchaus zu empfehlendes Lebensmittel.

Tofu enthält zwischen 12 und 19 Prozent Eiweiß. Zum Vergleich: Schweinefleisch etwa 20 Prozent. Das Eiweiß hat eine besonders hohe biologische ­Wertigkeit – es kann sehr gut in körpereigenes Protein umgesetzt werden. Das ist vor allem für Vegetarier und Veganer wichtig, da sie auf nicht-tierische Eiweißquellen zurückgreifen müssen.

Mit rund 120 Kilokalorien pro 100 Gramm ist Tofu ein echtes Schlankfood.

Tofu versorgt den Körper mit reichlich ­Eisen, aber auch mit anderen wichtigen Nährstoffen wie ­Kalzium, Magnesium und acht essenziellen Aminosäuren.

Tofu ist cholesterinfrei. Studien zeigen sogar, dass Sojaprodukte den Cholesterinwert senken.

Tofu enthält neben B- und E-Vitaminen auch sogenannte Phytoöstrogene, die dem menschlichen Östrogen strukturell ähneln. So kann das “Tofu-Östrogen” in den Hormonhaushalt eingreifen. Was zunächst beängstigend klingt, könnte laut Untersuchungen eine präventive Wirkung zu haben. Denn das Risiko, an Brust-, Eierstock- und Gebärmutterkrebs zu erkranken, könnte durch Tofu-Verzehr sinken, da das pflanzliche Östrogen deutlich schwächer als das menschlichen Östrogen wirkt und so eine zellwuchernde Aktivität des körpereigenen Östrogens unterdrückt wird. So einfach ist das aber nicht. Die niedrigeren Krebsraten in Asien lassen sich nicht auf den höheren Soja­verzehr zurückführen, denn traditionell werden in Asien eher fermentierte Produkte wie Tempeh, Miso oder ­Sojasoße verzehrt. Die Fermentation reduziert den Phytoöstrogen­gehalt deutlich.

H)

  • Herstellung von Tofu

Tofu wird durch die Gerinnung der Eiweißbestandteile von Sojamilch hergestellt, entweder mit Hilfe von Nigari (Magnesiumchlorid), Zitronensäure oder Calciumsulfat. Diese werden anschließend durch Erhitzen und Abschöpfen oder Filtrieren abgetrennt. Mitunter wird der Tofu auch gepresst, um ihm Flüssigkeit zu entziehen.

Das Ausflocken des Proteins und des als Emulsion vorliegenden Öls aus der gekochten Sojamilch ist der wichtigste Schritt bei der Herstellung. Dies wird mit Hilfe von Gerinnungsmitteln erreicht. Zwei Arten, nämlich Salze und Säuren, werden kommerziell verwendet. Ein drittes Gerinnungsmittel, Enzyme, wird noch nicht kommerziell verwendet, erscheint aber sowohl bei festem als auch bei Seidentofu vielversprechend.

Heutige Tofuhersteller wenden eine oder auch mehrere dieser Gerinnungsmethoden an, da sich durch sie ein Einfluss auf die gewünschte Beschaffenheit des fertigen Tofu ausüben lässt. Die verschiedenen Strukturen sind das Ergebnis unterschiedlicher Porengrößen und anderer Merkmale in Tofu, die durch Verwendung jeder Art von Gerinnung hergestellt werden. Die Mischung der Gerinnungsagentien wird in Wasser aufgelöst und die Lösung anschließend in gekochte Sojamilch eingerührt, bis die Mischung zu einem weichen Gel gerinnt.

Die Blöcke werden je nach Tofusorte unterschiedlich hergestellt. Bei weichem Seidentofu oder für die „Tofublume“ wird die Sojamilch direkt in die Verkaufsverpackung des Tofus eingefüllt, wo sie gerinnt. Für weichen, aus Asien stammenden Standard-Tofu wird die Gerinnung von Soja unterbrochen, und der Überschuss der Flüssigkeit wird unter Verwendung von Baumwolle oder Musselin abgegossen; der verbleibende Tofu wird anschließend leicht gedrückt, um einen weichen Kuchen herzustellen. Für festere Tofusorten wie den asiatischen Trockentofu oder auch für westliche Tofusorten wird weiter gepresst, um noch mehr Flüssigkeit zu entfernen. Die Tofublöcke können dann gekühlt werden, bis sie fest sind. Ein fertiggestellter Tofublock kann in mehrere Teile geschnitten, gewürzt oder anders weiterverarbeitet werden. Säuren werden zur Würzung jedoch eher selten verwendet, da der daraus resultierende Geschmack oft nicht erwünscht ist.

 

  • Haltbarkeit/Aufbewahrung von Svadesha Tofu

Wird Tofu offen gekauft, legt man ihn am besten sofort in Wasser und bedeckt die Oberfläche. Tofu ist im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar. Ungekühlt ist er maximal 1-2 Tage haltbar. Wenn der Tofu stark schmierig ist und zu riechen beginnt, ist er nicht mehr genießbar. Vakuum verpackt hält sich der Tofu problemlos ca. 1,5 Monate.

I)

  • Inhaltsstoffe von Tofu

Folgende Nährwerte werden allgemein für den festen Tofu angegeben: Das Produkt hat Kalorien, aber 100g davon lediglich 83 Kcal. Er enthält 8 essentielle Aminosäuren. Sonstige erwähnenswerte Inhaltsstoffe je 100g sind 5,36 mg Eisen und je 105 mg Kalzium und Magnesium. Kurz, er ist eiweißreich, eisenreich und energiearm.

In den westlichen Ländern sind Tofu, und Sojaprodukte allgemein, vor einiger Zeit etwas in Verruf geraten. Hauptsächlich ging es da um die Phytoöstrogene (sie zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen) der Sojapflanze. Diese haben positive Wirkung auf Gesundheit und Lebenserwartung.

 

K)

  • Kochen mit Tofu

Siehe unter „Zubereitungen Tofu“

 

M)

 

  • Magnesium-Chlorid

Siehe unter „Nigari“ – natürliches Meersalz

  • Milchsäurebakterien

siehe „fermentierter Tofu“

 

N)

  • Nährwerte in Tofu (Kalorien, Inhaltsstoffe)

Lange Zeit war Tofu nur unter Vegetariern und Veganern bekannt. Durch seinen hohen Eiweißanteil (14,7 Gramm pro 100 Gramm) stellt er nämlich einen wertvollen Ersatz zu Fleisch dar. Doch auch gesundheitsbewusste Fleischesser setzen mittlerweile immer öfter auf Tofu. Zu Recht, denn das Sojagericht schlägt zwar nur mit 72 Kalorien pro 100 Gramm zu Buche, steckt aber gleichzeitig voller wertvoller Nährstoffe:

 

Insbesondere der Anteil von Eisen ist auffällig hoch. Hinzu kommen essenzielle Aminosäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und B-Vitamine und E-Vitamine. Durch das hochwertige Eiweiß, wenig Fett und die lockere Konsistenz ist Tofu leicht verdaulich und sorgt für ein positives Säure-Basen-Verhältnis im Körper.

 

 

Tofu ist aufgrund seines Proteingehalts als Ersatz für Fleisch- und Fischgerichte bekannt. Das enthaltene Eiweiß ist zudem sehr wertvoll. Tofu wird bevorzugt von Vegetariern und Veganern gegessen. 100 g fester Tofu enthalten etwa 124 kcal bzw. 520 kJ. Dieser Wert variiert jedoch je nach Zubereitung.

 

Die Nährwerte von Tofu im Überblick (ungefährer Durchschnitt):

Durchschnittliche Nährwerte pro 100 g Tofu
Energie 519 kJ
Energie 124 kcal
Fett 7 g
Kohlenhydrate 2 g
Eiweiß 1,5 g
Salz 7 g
Ballaststoffe 0,3 g

 

 

  • Nigari

Siehe unter „Herstellung“

 

  • Nebenprodukt bei der Tofu-Produktion (Okara)

Okara ist ein geschmacksneutrales Nebenprodukt, das bei der Herstellung von Sojamilch/Tofu anfällt. Es lässt sich in der Küche vielseitig verwenden, zum Beispiel als geschmacksneutraler Teigbestandteil in Gebäck oder als Einlage in Suppen und Eintöpfen. Er ist reich an BallaststoffenStärke, vollwertigem Eiweiß und gut resorbierbarem Eisen. Okara wird hauptsächlich in Japan als Grundnahrungsmittel verwendet, hier in Europa noch unbekannt.

 

O)

  • Öko-Siegel

Svadesha-Produkte sind mit dem Öko-Siegel von Lacon zertifiziert.

 

 

P)

  • Proteine

Siehe unter „Eiweiß“

 

  • Pasteurisierung

 

 

  • Phytoöstrogene

Über Phytoöstrogene wird in letzter Zeit sehr umstritten berichtet. Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die weitestgehend drei Strukturklassen angehören: den Isoflavonen, den Lignanen und den Coumestanen. Diese Substanzgruppen ähneln in ihrer Struktur und Funktion dem 17-ß-Östradiol, einer der wirksamen natürlichen Form des Östrogens.

Hitzewallungen in den Wechseljahren, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Osteoporose und östrogenabhängige Krebsarten treten in asiatischen Ländern wie Japan und China im Vergleich zu westlichen Industrieländern seltener auf. Dieses Phänomen wird mit dem hohen Anteil an Phytoöstrogenen in einer traditionellen (süd-)ostasiatischen Kost in Zusammenhang gebracht. Die in diesen Ländern größere Menge an Phytoöstrogenen in der Nahrung ist insbesondere auf den reichlichen Verzehr von Soja zurückzuführen.

Q)

  • Quellwasser

Eines der wichtigsten Merkmale und Besonderheit ist, dass bei der Produktion von Svadesha-Produktion lediglich reines Quellwasser (aus einer eigenen Quelle) verwendet wird. Gerade heute, wo das Grundwasser teilweise sehr belastet ist mit, ist das ein ganz wichtiger Punkt in Bezug auf Gesundheit.

 

R)

  • Rezepte mit Tofu

Siehe unter Leiste „Rezepte“!

 

  • Regenwald und Soja?

Es ist zwar richtig, dass für den Anbau von Soja Regenwälder und andere artenreiche Natur zerstört werden. Denn der größte Teil des weltweit angebauten Soja wächst in den USA und Südamerika (vor allem Brasilien und Argentinien). Von dort werden pro Jahr rund 32 Millionen Tonnen Sojabohnen und -schrot in die EU-Länder verschifft, etwa 4,5 Millionen Tonnen landen in Deutschland. Dieses Soja stammt von riesigen Monokulturen und ist fast immer gentechnisch verändert. Es ist für Tierfutter in den Mastbetrieben bestimmt, also für Rinder, Schweine, Hühner und Puten. (Stand Nov. 2019).

 

Das Soja in unseren Lebensmitteln kommt jedoch hauptsächlich aus Europa, manchmal auch aus China, dem Ursprungsland der Soja-Pflanze, oder aus Kanada. Veganer tragen also nicht zur Abholzung der Regenwälder bei.

 

S)

  • Svadesha-Tofu

Die wichtigsten und besonderen Eigenschaften von Svadesha-Tofu sind:

  • Mit Quellwasse produziert
  • Ohne jegliche Zusatzstoffe
  • 100% Bio und natürlich
  • Handwerklich produziert
  • Nigari (natürliches Meersalz) als Gerinnungsmittel

 

  • Seitan

Seitan hat mit Tofu nichts zu tun!

Der oder das Seitan (auch Mianjin, Weizengluten) ist ein Lebensmittel aus Weizeneiweiß (Gluten) mit fleischähnlicher Konsistenz.  Neben der geringeren Bioverfügbarkeit in puncto Eiweiß muss man über Seitan wissen: Es besteht zum Großteil aus Gluten, also dem Weizeneiweiß, das heutzutage von vielen Menschen gemieden wird. Wer tatsächlich an einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) leidet, der sollte auf Seitan verzichten. Wer unsicher ist, ob er Gluten gut verträgt, der sollte vorsichtig mal ein Stück Seitan probieren. Die meisten Menschen dürften aber keine Probleme mit dem Verzehr haben.

 

  • Soja-Kontroverse (Sojalüge)

Hierzu empfehlen wir Ihnen das kürzlich erschiene Buch von Ritenauer

 

  • Sauce Bolognese (vegan)

Svadesha produziert auch eine eigene vegane Sauce Bolognese. Mit dem Svadesha-Naturtofu können Sie aber auch eine eigene Sauce kreieren – siehe Rezepte.

 

  • Seiden-Tofu

Die Herstellung von Seidentofu unterscheidet sich von der herkömmlichen Tofuproduktion dadurch, dass der kalten „Sojamilch“ Gerinnungsmittel beigemengt wird. Aufgrund der geringen Temperatur wird der Gerinnungsprozess zunächst noch nicht eingeleitet. Das Gemisch aus „Sojamilch“ und Gerinnungsmittel wird dann in Gläser abgefüllt und pasteurisiert. Durch die Erhitzung während der Pasteurisierung wird der Gerinnungsprozess schonend in Gang gesetzt.

 

Der Seidentofu ist vor allem geeignet für die Herstellung von Saucen und Desserts, da der typische Sojageschmack nur sehr leicht ausgeprägt ist. 😉

 

T)

  • Tofuflocken

Siehe unter „Herstellung von „Tofu“

 

  • Tofublock

Siehe unter „Herstellung von Tofu“

 

 

  • Tempeh (kein Tofu!)

Tempeh hat nichts mit Tofu zu tun!

Tempeh ist ernährungsphysiologisch besonders wertvoll, da er viel Eiweiß enthält. Um genau zu sein: in 100 g Tempeh stecken ca. 19 g Eiweiß! Darüber hinaus ist Tempeh reich an Mineralstoffen, wie Magnesium, Eisen, Kalium und Phosphor. Zudem enthält er und enthält kein Cholesterin! Tempeh ist leichter bekömmlich als Tofu und enthält kein Cholesterin. Man kann ihn ebenso vielseitig verwenden, zum Beispiel lässt er sich gut marinieren und braten. Die Konsistenz von Tempeh ist recht fest, sodass er sich gut schneiden lässt.

Ursprünglich stammt Tempeh übrigens aus Indonesien. Das traditionelle Fermentationsprodukt entsteht durch die „Beimpfung“ von gekochten Sojabohnen mit unterschiedlichen Pilzen. Auch wenn das nicht lecker klingt – es gibt viele tolle Rezepte, bei denen Tempeh zeigt, was er kann! Sein etwas stärkerer Eigengeschmack hat ein nussiges Aroma, was ihn für uns perfekt für asiatische Gerichte macht.

 

Jeweils abhängig vom Wassergehalt, der aus den Tofublöcken gewonnen wird, kann frischer Tofu in China und Japan in verschiedene Arten unterteilt werden.

 

V)

  • Vitamine

Siehe unter „Nährwert“

 

 

 

 

  • Verpackung

Svadesha-Tofu ist in Plastik vakuumverpackt. Leider gibt es heute noch keinen vernünftig brauchbaren Ersatz für Plastik. Besonders für die ……………. Ist Plastik ein ideales Verpackungsmaterial.

Tofu im Glas ist zwar erhältlich, aber vom Gewicht und Aufbewahrung nicht ideal.

 

  • Verwendung

Tofu wird oft als Fleischersatz verwendet. Die festen Tofu-Sorten eignen sich besonders gut zum Grillen. Oft werden sie dafür über Nacht mariniert, damit der gesamte Tofu die Aromen der Marinade (wie z. B. Curry oder Sojasoße) aufnehmen kann. Der weiche Tofu wird für Desserts, Suppen und Soßen verwendet. Die industrielle Herstellung von Tofu versucht oft die Textur von Käse, Eier und Pudding zu imitieren. Die Struktur des Tofu lässt sich durch kochen oder gefrieren verändern. In der asiatischen Küche wird Tofu roh, geschmort, gebraten oder in Soße gekocht gegessen. Im Bio-Bereich gibt es eine Vielzahl von Tofu-Produkten, z.B. Schnitzel, Taler oder fleischfreie „Grill“-Würstchen. Tofu ist auch eine Zutat in vielen vegetarischen Brotaufstrichen oder in Bratlingen.

 

 

 

  • Vegan

Svadesha-Tofu sind 100% vegan

 

 

 

  • Vorurteile gegen Soja

Siehe auch unter „Buchempfehlung“ – hier empfehlen wir das kürzlich erschiene Buch von Ritenauer.

 

W)

  • Wein und Tofu

 

Tofu, gebraten:  Wird Tofu ausnahmsweise mal nicht auf asiatische Art zubereitet oder als schnöde Suppenbeilage verwendet, kann man ihn auch auf mediterrane Art mit Kräutern in der Pfanne zubereiten. Dann sollte es allerdings kein Weißwein, sondern ein mittelschwerer, junger Rotwein sein.

Grundsätzlich gilt: Tofu mag keine Tannine

Wie bei praktisch allen Gerichten spielen auch in der vegetarischen Küche die Saucen und Gewürze eine wichtige Rolle, da sie in der Regel die dominanten Komponenten sind.

Grundsätzlich gilt: Gemüse und Tofu passen sehr gut mit Wein zusammen. Gemüse hat mehr Eigengeschmack als Fleisch, und die Konsistenz ist oft knackig. Einige dieser Gemüsearomen harmonieren wunderbar mit Wein, etwa Rote Beete mit Pinot Noir, Spargel mit Sauvignon Blanc oder Trüffel mit reifem Merlot.

Z)

  • Zubereitungen von Tofu

Marinieren

Einen guten Geschmack bekommt fester Tofu mit einer Marinade aus Ingwer, Knoblauch, Limettensaft und Sojasoße. Dafür gibt man den Tofu und die Gewürze in einen großen Gefrierbeutel und legt ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. So nimmt der Tofu den Geschmack besser auf und kann danach gebraten oder gegrillt werden.

Braten

Wer Tofu braten möchte, schneidet ihn in dünne Scheiben, in Würfel oder Streifen. Diese brät man dann für 2 – 3 Minuten mit einem hitzebeständigen Öl bei hoher Hitze an. Raps-, Erdnuss- oder Kokosnussöl eignen sich hierfür besonders gut. Das A und O sind die richtigen Gewürze. Pfeffer, Paprikapulver oder Curry – hier kann man ganz nach Geschmack nachwürzen. Gebratener Tofu schmeckt übrigens besonders gut in asiatischen Gerichten, mit gedünstetem Gemüse oder im Salat.

Panieren

Tofu eignet sich auch hervorragend zum Panieren. Mit Paniermehl, Semmelbröseln oder unterschiedlichen Gewürzen wie Chili, Salz, Pfeffer und Curry lässt sich Tofu hervorragend panieren. So vorbereitet kann man ihn einfach von jeder Seite einige Minuten anbraten. Perfekt passt ein frischer Salat und Bratkartoffeln dazu.

Zubereitung von Tofu

Tofu kann roh und gegart verzehrt werden. Er lässt sich braten, grillen, kochen und dünsten. Tofu ergänzt sich gut mit zahlreichen Gewürzen und dient oft als Zutat in Eintöpfen und Gemüsepfannen. Lediglich mit säurehaltigen Nahrungsmitteln verträgt er sich nicht gut. Im Kühlschrank kann Tofu in geschlossener Verpackung lange aufbewahrt werden. Geöffnet ist er schnell verderblich und sollte spätestens nach einem Tag verzehrt werden. Legt man den Tofu in eine Schüssel mit Wasser, verlängert sich die Haltbarkeit um etwa eine Woche. Das Wasser muss aber täglich erneuert werden.

 

 

Da Tofu so ein dankbarer Rohstoff ist, den man in vielen Konsistenzen verwenden und jeder Geschmacksrichtung anpassen kann, wäre es schade, ihn immer gleich zu essen. Wenn du bisher nur gegrillten Tofu kanntest, kauf ruhig einmal Seidentofu und probiere, wie du damit ganz andere Gerichte – zum Beispiel Desserts – zubereiten kannst.

 

Tofu-Marinade muss kräftig sein

Nun kommt die Marinade, um den Tofu zu würzen. Als Grundlage bietet sich eine Mischung aus Sojasoße (sorgt für die salzige Note) und einem pflanzlichen Speiseöl an, etwa Oliven- oder Sesamöl. Anschließend kommen Kräuter und Gewürze ins Spiel. Um Tofu zu marinieren, eignen sich besonders kräftige Aromen. Dazu zählen Knoblauch, Chilipulver oder -schoten, Ingwer, Curry, Zwiebeln oder Lauchzwiebeln und Limettenscheiben. Wichtig dabei: Nicht mit den Gewürzen geizen! Nur bei einer kräftigen Mischung nimmt der Tofu den Geschmack auch an. Zum Marinieren die Tofustücke in eine verschließbare Schüssel geben und mit der Marinade begießen. Das Gefäß verschließen und in den Kühlschrank legen. Dauer: mindestens 30 bis 45 Minuten. Voilà – fertig marinierter Tofu, voller Geschmack, fertig zum Braten!

 

 

Svadesha Naturkost

März, 2020

 

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